Die Wiege der Zukunft, von Arthur C. Clake und Gentry Lee
Verlag: Heyne
ISBN 3-453-03312-4
ÖS 94.- / DM 12.90
Eine kleine Geschichte eines großen Meisters, will sagen: ich habe schon Besseres von den beiden Autoren gelesen.
Eine Intelligenz, die sich selbst die Kolonisten nennt und sich über einem nicht unwesentlichen Teil der Galaxis erstreckt (ich war zu faul um nachzurechnen) klappert in regelmäßigen Abständen eine Vielzahl von Planeten ab um Veränderungen festzustellen und gegebenenfalls Proben von entwickelten Lebensformen zu sammeln. Diese Proben werden untersucht, gezüchtet und genetisch verbessert, um, wieder auf ihrem Heimatplanet ausgesetzt, eine höhere Überlebenschance zu haben. Als ein Raumschiff der Kolonisten so ein gentechnisch verändertes Sahmenpaket auf der Erde abliefern will, muß es feststellen, daß es dort eine weltraumfahrende Rasse gibt. Ein Satellit, den das Raumschiff zur Informationsgewinnung zerlegt detoniert und es muß notwassern. Eine Kontaktaufnahme mit einer der weit entwickelten Rassen auf der Erde, den Wahlen, scheitert weitgehend, dafür wird das Raumschiff von einer amerikanischen Reporterin und deren Freunden im Golf von Mexiko entdeckt.
Die Nebenhandlungen sind soso-lala und nehmen den einen wesentlichen Teil des Buches ein. Es dauert ein ganzes Weilchen, bis die Geschichte gut wird, mit Fortdauer des Romans steigt die Anzahl der guten Ideen drastisch an.
Das Ende stellt wahrlich keine Revolution in der Science Fiction dar, ist aber ganz ok.
Nicht schlecht, aber ein klein wenig leid war mich schon um die Zeit, die ich auf das Lesen des Buches verwendet habe.