Exodus, von Leon Uris
Verlag: Heyne
ISBN 3 453 13834 1
19.90DM / 145.-öS
Taschenbuch / ca. 840 Seiten
Ein (der) große Epos über die Gründung des Staates Israel.
Erzählt werden die Geschichten verschiedener Menschen, die recht bald zusammenfinden und, ob sie nun wollen, oder auch nicht, Richtung Israel fahren. Geschildert werden die Leiden der Menschen, ihre Sehnsüchte, Politik und Liebe, die Vergangenheit und die Zukunft.
Wir begleiten verschiedene Charaktere von Nazi-Deutschland oder vom Warschauer Getto aus über den ganzen Kontinent bis ins gelobte Land. Geschildert werden politischer Verhältnisse zu allen Zeiten und die Verfolgung der Juden in den verschiedensten Ländern dieser Welt.
Der Roman wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die Storyline führt den Leser durch alle Höhen und Tiefen des Lebens, schön, verheißungsvoll, brutal und tödlich.
Leon Uris hat ein Meisterwerk geschrieben, da gibt es nichts diskutieren.
Erst bei Lesen dieses Buches habe ich bemerkt, wie nahezu nichts ich in der Schule über den Staat Israel und die Juden im Allgemeinen gelernt habe. Ein hochinteressantes Volk.
Gelegentlich glorifiziert Uris "seine" Helden aber doch etwas zu sehr, stellt die Araber ein klein wenig zu dumm und den Rest der Welt (besonders aber die Engländer) zur skrupellos dar.
Hier mangelt es mir eindeutig an historischer Bildung.
Besonders lesenswert ... sollte eigentlich Pflicht sein.