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für Manche eine unreife Spielerei, für Andere eine neue Ausdrucksform. Für mich ist es eine sehr effiziente Methode Bilder, Situationen und manchmal auch Gedanken und Ideen in Licht zu fassen. Es sind zwei Vorteile, die Digitalkameras so interessant machen:
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Das Bild kostet nichts ... nun ja, das ist natürlich relativ. Sollen die Werke dann ausgedruckt werden, so wird es schnell teuer oder ganz einfach hässlich. Aber es gibt bereits genügend Firmen, die digitale Bilder kostengünstig auf Photopapier ausarbeiten |
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Für mich stand und steht aber immer die gestalterische Freiheit im Vordergrund. Ich habe immer die Möglichkeit innerhalb einer Sekunde zu beurteilen, ob das Bild so geworden ist, wie ich mir das vorgestellt habe. Wenn nicht, dann mache ich eben noch eines. Aussortiert und gegebenenfalls nachbearbeitet wird am PC. |
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Eine Bilderserie mit unterschiedlichen Blendeneinstellungen ... leichte Übung. Ist der Polfilter zu gut, der Himmel schon fast schwarz ... na dann ein Bild mit weniger Filter. Sieht dieses Motiv durch den IR-Filter in Farbe oder SW besser aus ... einmal Umschalten bitte. |
Die C-1400 L ist ein ganz feines Stück Technik.
jetzt aber Meine erste Eigene: die NIKON CoolPix 950
Es ist immer schwer eine Auswahl zu treffen, wenn man nur den Hochglanzprospekten folgen kann. Der Griff zur Nikon war richtig, soviel kann ich heute sagen. Selten habe ich eine Entscheidung im Laufe der Zeit so oft bestätigt gesehen. Warum ? Nun, das ist nicht ganz so schnell erklärt. Das Design der Kamera, das schwenkbare Objektiv, kann gefallen, oder auch nicht. Jedenfalls ist es sehr praktisch beim Photographieren. Die Kamera ist relativ leicht und liegt sicher in der Hand. Alle Bedienelemente sind leicht zu erreichen, mit etwas Übung ist die Kamera auch blind bedienbar. Das LC-Display ist ausreichend groß, etwas heller könnte es sein. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist es unbrauchbar. Zum Glück gibts ja noch einen Sucher. Die Bildqualität ist erstklassig, das Nikor 3-fach Zoomobjektiv (38-115mm KB) hält, was es verspricht. Vergleibare Kameras, z.B. von Olympus, kommen mit einem besseren Weitwinkel daher (z.B. 32mm), dafür ist das Tele der Nikon leistungsfähiger und im Makromodus stellt sie bis 2cm (!) vor die Linse scharf. Die 950er erhebt den Anspruch eine Kamera für Fortgeschrittene zu sein. Das stimmt sicher, auch wenn der Benutzer im Automatikmodus von vielen Ein(Ver)stellungsmöglichkeiten vorerst verschont bleibt. Das Objektiv verfügt über ein genormtes 28mm Gewinde und ist fix. Da fahren keine Teile raus oder rein. So ist ein leichtes Filter vorzusetzen, wenngleich die Auswahl bei diesem Durchmesser ehr karg ist. Ein Adapterring auf 37mm ist sehr preisgünstig, in jedem Photogeschäft lagernd und eröffnet den Zugang zu fast allem, was es am Filtermarkt gibt. Auch IR-Photographie ist möglich - und dank einfacher Filterfolien macht das Experimentieren Spaß. Die CoolPix 950 verfügt über eine Auflösung von 2,1 Megapixel (max. 1600x1200) und stellt somit auch feine Details einwandfrei dar. Die "Film"empfindlichkeit kann eingestellt werden (80/100/200/400 ASA), das Bild beginnt aber bei höheren Empfindlichkeiten zu rauschen. Das gilt auch für längere Belichtungszeiten. Abseits des Automatikmoduses gibt es die Möglichkeit Belichtungszeit oder Blende einzustellen. Unabhängig davon kann die Blende noch um ±2 Stufen manipuliert werden (solange die Hardware mitspielt). Natürlich hat auch dieses Baby Schwächen. Ganz oben auf der Liste steht der Blitz. Die Nikon stellt zwar auch in fast absoluter Dunkelheit scharf (und schlägt nebenbei erwähnt in diesem Punkt die Canon 300D), aber die liebste Geburtstagsparty verkommt schnell zur Dämonenfeier. Der Blitz sitzt so nah am Objekiv, daß rote Augen sehr schwer zu vermeiden sind. Der Vorblitz (eine helle Lampe) ist "für die Fisch". Der automatische Weißabgleich ist gut, ich habe aber schon Besseres gesehen (z.B. Olympus C-3030ZOOM). Der Weißpunkt kann aber manuell eingestellt werden und im schlimmsten Fall ist etwas Nacharbeit am Computer notwendig. Sonst gibt es nur mehr Kleinigkeiten: ist die Kamera auf ein Stativ geschraubt, so können weder Akkus noch die Speicherkarte getauscht werden, das serielle Verbindungakabel zur Übertragun der Bilder auf den PC ist keine gute Lösung (Laptops kommen mit einem einfachen Adapter besser davon). Aber das sind, vom Blitz abgesehen, Kleinigkeiten, die Nikon beim Nachfolgermodell, der CoolPix 990, ausgebessert hat. Was mir abgeht, ist die IR-Fernbedienung, wie sie Olympus anbietet. Man kann nicht alles haben. |
Meine NEUE ! Die NIKON CoolPix 995
Im Sommer 2001 wars dann soweit. Ein Urlaub in Frankreich stand vor der Türe und diesem neuen Thema wollte ich auch eine neue Bildqualität widmen.Also rein zu Händler, viel Geld ausgegeben und raus mit der Kamera. Zur CoolPix 995 habe ich wegen der ausgezeichneten Erfahrungen mit der 950er, dem vorhandenen Zubehör und nicht zuletzt wegen vieler positiver Testberichte im Netz gegriffen. Sehr froh war ich dann auch über den ausklappbaren Blitz. Die Kamera hat auch sehr gut funktioniert und mir zu vielen Erinnerungsbildern verholfen, wenngleich bald die ersten Schächen auftraten. Leider ist die CoolPix 995 für Experimente diverser Art deutlich weniger geeignet, als die 950er. So funktioniert z.B. IR-Photographie fast gar nicht. Aber auch im Alltagsbetrieb gibts ein paar Gründe zum Meckern. Selbst bei viel Licht stellt die Kamera gelegentlich einfach nicht scharf auf und Abend bei Glühlampenbeleuchtung werden die Bilder gar fürchterlich Rotstichig. Auch hat das Bildrauschen bei längeren Belichtungszeiten bzw. höheren ISO-Einstellungen deutlich zugenommen - aber das ist der Preis der Megapixel. Eine schlechte Kamera iat es jedoch keinesfalls - viele Eigenschaften heben sie klar hervor (Design, Bildqualität, Blitz, wählbarer Fokuspunkt, ...). Das Akku-Konzept (spezieller Lithium-Ionen Akku), über das ich Anfangs so sehr gewettert habe, stellt sich als sehr Vorteilhaft heraus, wenn die Pausen zwischen den Knipsorgien mal länger sind (nur das mitgelieferte Ladegerät ist ein Witz). Auch das 4-fach Zoom macht Spaß (35-135mm[KB]).BBBBBRRRRRRR .... etwas mehr Text bitte !!!! |
Der nächste Schritt: Minolta DImage 7i
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