Bildertour duch ...
London
......... 2000


Wiedermal war die Firma Lucent schuld, daß ich meinen Podex in ferne Länder schleifen mußte. Naja, immerhin haben die mir nette Sachen erzählt ... auch was wert.     ;-)
Aber anders als in Holland, wo ich die Kamera halt nur so mit hatte, weil ich sie immer mit habe, war ich in London mit dem festen Vorsatz erschienen, meine Nikon heißlaufen zu lassen. Und so kommt es dann zu der vielleicht etwas seltsam anmutenden Szene, in der ein seltsamer Typ in einer der größten Städte der Welt neben einer viertausend Jahre alten Steinsäule sitzt, kleine Flash-Kärtchen in einen Laptop stopft und, irgendeinen Cybergott anruft, daß die Akkus doch halten mögen. Skuril vielleicht, aber es hat funktioniert ...

Zu Begin hatte ich ziemliche Federn, wie und ob ich mich in so einer großen Stadt zurechtfinden würde. Aber wer einmal NY überlebt hat, kommt mit London auch klar. Die U-Bahn (Underground) ist sehr gut ausgebaut, lediglich die Rushhour sollte man meinden. Als Tourist ist das ja kein Problem.
Allerdings ein Problem war die Schlafstätte. Bei der Victoria-Station gibt es eine Touristeninformation, die gegen einen kleinen Betrag Hotelzimmer u.ä. vermittelt. Das ist ganz ok. Leider hatte ich mit Bed&Breakfest Pech, weil irgendein Feiertag war und freie Betten rahr waren. Aber ein "relativ" billiges Hotellzimmer war zu bekommen. Allgemein sei angemerkt, daß London teuer ist. Eine Taxifahrt sollte man sich sogar als Tourist gut überlegen, ein Packerl Zigaretten kommt auf 80.- ATS (für mich kein Problen, aber es gibt Leute die darüber jammern ;-).
Die angeblich so schlechte englische Küche ist mir nicht "passiert". Gut, die Brötchen bei Lucent waren etwas seltsam, aber eßbar. Vorsicht ist bei kleinen runden Keksen angebracht. Die restlichen Tage habe ich mich beim Texaner oder Inder verköstigt, und das schmeckt gut. Am letzten Tag bin ich in ein Bub eingefallen (seltsam, weil die sind am Sonntag eigentlich nicht offen) und habe mich mit Fish&Chips vergnügt. War einwandfrei.
Kurze Bemerkung für jene, die noch nie mit englischen Pubs in Berührung gekommen sind: Die Bestellungen werden , egal ob Getränke oder Speisen, an der Schank abgegeben. Wer auf den Ober wartet, verdurstet. Aufs Getränk kann gewartet werden, lediglich das Essen wird gebracht. Bezahlt wird gleich bei der Bestellung.

Die Architektur der Stadt hat mir gefallen, die vielen Bilder belegen dies. Allerdings habe ich nur einen recht kleinen Teil Londons heimgesucht, die Stadt ist wirklich groß. Die U-Bahn ist hervorragend zur Erkundung geeignet. Auch manche Buslinien wurden mir empfohlen, die habe ich aber gemieden. Eine Ausnahme war eine Tour mit einer privaten Touristenbuslinie. War ganz lustig und ich habe einen sehr schönen Überblick über die Stadt bekommen. Einen Sonnenbrand übrigends auch. Nur photographieren kann man bei der Fahrerei nicht, das habe ich am nächsten Tag nachgeholt.
Bei der Navigation durch die Stadt hat mir ein Reiseführer von Marco Polo (Cityatlas LONDON) gute Dienste geleistet.
Kurze Warnung an alle, die von Heathrow wegfliegen. Auf den Plänen der Underground sieht die Strecke lächerlich kurz aus. Tatsächlich dauert die Fahrt aber knappe 45 Minuten, wenn ich mich recht erinnere.

London ist einen Besuch wert. Auch mehrere.


So, genug geschwatzt. Aus ist's.
Damit die Seite auch DAU-sicher wird, ein kurzer Tip:
Der Stadtname in der Überschrift führt zu den Bildern. Einfach draufdrücken.


Viel Spaß !