Buchrezensionen von
Chekotay
Hi. Schön, daß Du auf meiner Seite reinschaust. Nenn' mich einfach Che, das ist kürzer.
Ich stell mich einfach mal kurz vor:
Eigentlich hätte ich eine Katze werden sollen. Ja wirklich, so war es geplant. Dann war aber das Körbchen zu klein, so wurde ich ein Hund. Ein ziemlich großer sogar.
Ich laufe oft im Garten herum, belle die Fußgänger auf der Straße an, ziehe gerne Schlitten und Schneebälle mag' ich furchtbar gerne.
Wenn es gerade nichts zu bellen oder fangen gibt, dann borge ich mir hin und wieder ein Buch von meinem Frauchen aus und lese etwas. Leider komme ich selten dazu, weil immer wieder fremde Leute auf der Straße vorbeigehen und dann muß ich ja wieder bellen. Das ist ein Nachteil, den ich nicht hätte, wäre ich eine Katze geworden. Hätte ich mein Frauchen nicht, wäre ich ein armer Hund.
Eines verspreche ich Euch: jedes Mal, wenn ich ein Buch duchgepfotet habe, schreibe ich ein paar Zeilen drüber.
Schaut Euch doch mal an, was ich schon alles gelesen habe:
Wenn Ihr mich mal besuchen wollt, das ist ganz einfach. Dort wo's bellt, das bin ich. So einfach ist das.
Oder schreib' mir eine Mail:
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Die Geisha
Arthur Golden
ISBN: 3-570-00521-6
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Eigentlich hat dieses Buch nicht viel mit Hunden zu tun, aber ich muss doch darüber schreiben, weil es mich schwer beeindruckt hat.
Wenn ich ein männlicher Mensch wäre, hätte es mich sogar zutiefst beschämt. Es handelt nämlich u.a. von älteren, gutsituierten Herren, die Unsummen dafür ausgeben, jungfräulichen Mädchen (in diesem Fall Geishas) die Unschuld zu rauben. Und weil das überhaupt nicht anrüchig, sondern ein Luxus ist, den sich nur Geschäftsmänner, Ärzte etc. leisten können, werden diese "Delikatessen" auch noch versteigert. Der Bestbieter erhält den Zuschlag, und die junge Geisha wird ihm dann für eine Nacht überlassen.
Um die Sache noch trauriger zu machen, wird das (Über)Leben der Geishas aus der Sicht einer solchen erzählt. Man erfährt also, wie ein junges Mädchen so weit gedrillt und gehirngewaschen wird, dass sie es als das höchste Glück empfindet, die Geliebte eines Direktors einer großen Firma zu werden.
Nur gut, dass die Geschichte nicht von einem der Geisha-Kunden erzählt wird. Das wäre wahrscheinlich sogar für mich - obwohl kein Mensch, aber trotzdemmännlich - beschämend gewesen.
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