Buchrezensionen von
Chekotay
Hi. Schön, daß Du auf meiner Seite reinschaust. Nenn' mich einfach Che, das ist kürzer.
Ich stell mich einfach mal kurz vor:
Eigentlich hätte ich eine Katze werden sollen. Ja wirklich, so war es geplant. Dann war aber das Körbchen zu klein, so wurde ich ein Hund. Ein ziemlich großer sogar.
Ich laufe oft im Garten herum, belle die Fußgänger auf der Straße an, ziehe gerne Schlitten und Schneebälle mag' ich furchtbar gerne.
Wenn es gerade nichts zu bellen oder fangen gibt, dann borge ich mir hin und wieder ein Buch von meinem Frauchen aus und lese etwas. Leider komme ich selten dazu, weil immer wieder fremde Leute auf der Straße vorbeigehen und dann muß ich ja wieder bellen. Das ist ein Nachteil, den ich nicht hätte, wäre ich eine Katze geworden. Hätte ich mein Frauchen nicht, wäre ich ein armer Hund.
Eines verspreche ich Euch: jedes Mal, wenn ich ein Buch duchgepfotet habe, schreibe ich ein paar Zeilen drüber.
Schaut Euch doch mal an, was ich schon alles gelesen habe:
Wenn Ihr mich mal besuchen wollt, das ist ganz einfach. Dort wo's bellt, das bin ich. So einfach ist das.
Oder schreib' mir eine Mail:
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Henning Mankell: Mörder ohne Gesicht.
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Sollte dieses Buch verfilmt werden, so wäre Bruce Willis mein Wunschkandidat für die Hauptrolle. Die Figur Kurt Wallander - der ermittelnde Polizist - ist ihm wie auf den Leib geschrieben.
Wallander muss in dieser Geschichte an vielen Fronten kämpfen: seine privaten Probleme (zerbrochene Ehe, gespanntes Verhältnis zu Tochter und Vater, nichterfüllte Lebensträume) bilden den Hintergrund für eine äußerst spannende Mörderjagd.
Tiefe Einblicke in sein Seelenleben werden mit den durchschnittlichen Alltagssorgen (fleckiger Anzug, Übergewicht) eines einsamen Mannes "gewürzt". Zwischen Hoffnungsschimmern (Stichwort "neue Frau") und
Tiefschlägen (Stichwort Alkohol) spielt sich die Haupthandlung ab: die Ermittlungen nach einem grausamen Doppelmord. Doch das alte, in einfachen Verhältnissen gelebt habende Bauernehepaar soll nicht das einzige Opfer bleiben.....
P.S.: Schade, dass es sich bei dem tierischen Hauptdarsteller nicht um einen Hund handelt. Andererseits: "Kommissar Rex" ist - obwohl ein Kollege - trotzdem eine
Zumutung.
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